Wenn er sagt er kann arbeiten – lass ´ ihn arbeiten.

Nach einer mehrmonatigen #Arbeitsunfähigkeit meldet sich der #Arbeitnehmer wieder arbeitsfähig. Der #Arbeitgeber glaubt das nicht, schickt ihn nach Hause, bietet aber auch die Auflösung des Arbeitsvertrages an. Der Arbeitnehmer nimmt das nicht an. Der Arbeitgeber unternimmt nichts. Nach weiteren Monaten – das Geld wird langsam knapp – beauftragt der Arbeitnehmer uns mit der Geltendmachung seiner Ansprüche. Wir klagen auf Lohnzahlung. Der Arbeitgeber bleibt standhaft, meint weiterhin der Arbeitnehmer sei nicht arbeitsfähig, obwohl der behandelnde Arzt und der MDK das Gegenteil erklären. Eine teure Entscheidung, wie sich jetzt zeigte. Vor dem Arbeitsgericht Wuppertal schlossen die Parteien einen Vergleich nachdem ein Sachverständiger nach eineinhalb Jahren(!) die Arbeitsfähigkeit des Mandanten bestätigte. Der Arbeitgeber muß zahlen für diese Zeit und die nächsten sechs Monate. Der Mandant darf zuhause bleiben. Eine Beratungsleistung, die den Arbeitgeber nicht freuen wird.

Der Mandant ist zufrieden. Wir sind es auch!