Zeitarbeit

B
ei einer Arbeitnehmerüberlassung überlässt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer einem Dritten, dem Entleiher.
Die Regeln für dieses Dreiecksverhältnis sind im AÜG (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz) niedergeschrieben. Das vertragliche Arbeitsverhältnis besteht hierbei zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Arbeitsleistung wird jedoch durch den Arbeitnehmer für den Entleiher erbracht. Der Entleiher erhält auch das Weisungsrecht gegenüber dem Arbeitnehmer übertragen.

Zeitarbeit – Gleiche Rechte für alle?

Ist jedoch der Überlassungsvertrag zwischen Arbeitgeber und Entleiher ggf. unwirksam, entsteht möglicherweise ein faktisches Arbeitsverhältnis zwischen dem Arbeitnehmer und dem Entleiher. Auch dies hat weit reichende rechtliche Konsequenzen. Möglicherweise kann der Arbeitnehmer dann bei dem Entleiher bleiben, weil mit diesem ein festes Arbeitsverhältnis entstanden ist.